Vans Shop Riot – Finals

Am Montag hatten wir für Euch die Highlights vom Team Titus. Die findest du Hier 
Was die Anderen Shops beim Vans Shop Riot in den Finals gezeigt haben könnt ihr jetzt hier nachschauen & lesen. Foto ©Loic Benoit

Vans Shop Riot 2015 – Finals

Unter der heißen Sonne Spaniens gewann Titus aus Deutschland den harten Kampf gegen Coyote Grind Lounge aus Schweden. Bereits in den ersten Runden schied ein Teammitglied wegen Verletzungen aus, worauf sich ihr Teamleiter für die Mannschaft stark machte – Titus wurde zum Wochenende hin immer stärker und holte sich den wohl verdienten Sieg.

 

Noch ganz geflasht von ihrem letzten Gewinn im skandinavischen Vans Shop Riot in Stockholm noch zwei Wochen zuvor, verlor Coyote Grind Lounge keine Zeit, die Richter zu beeindrucken. Gleich von Anfang an war das schwedische Trio in Führung. Unter Beschlagnahme des gesamten Parks waren sie das einzige Teams, das Bodenhaftung sowie Street zeigte.

 

Das Finale riss die gesamten Zuschauer mit als Coyote Grind Lounge diesen Traumstart hinlegte. Doch Titus holten auf und waren nicht mehr aufzuhalten, als sie am großen Stair-Set bei einer schnellen Back-to-Back Session alle in Atem hielten, einschließlich der Juroren. Titus‘ Teamleiter, Yannick Schall, gelang beim ersten Versuch ein Kickflip front Boardslide, was die Aussicht auf den Sieg festigte.

 

Nach Jahren fand zum ersten Mal das Finale der Vans Shop Riot unter freiem Himmel statt. Der blaue Himmel und das warme Wetter schafften in Madrids Chopera Skatepark eine fantastische Atmosphäre.

 

Die Schweden hatten es nicht leicht auf ihrem Weg ins Finale. Im Halbfinale hatten sie es mit Street Market zu tun, die schon ewig den Park beherrschen, und zwar so lange, dass sich keiner mehr erinnern kann, wann sie einmal nicht im Finale waren. Die Tschechen machten dieses Mal keinen Strich durch die Rechnung und Richard Tury wurde bald zum Liebling der Jury. Ohne Unterbrechung legte er innovative Trick-Kombinationen hin. Nach einer schweren Runde machte jedoch Coyote Grind Lounge das Rennen.

 

In der Best Trick Runde am Samstag zeigte einer der beiden Simons (Simon Hallberg) aus dem schwedischen Team sein Wahnsinnskönnen im A-Frame Bereich, als er versuchte, den vermutlich ersten 50:50-Fast-Plant-50:50, hinzulegen, was aber nicht gelang. Doch beide Simons und Teamkollege, Jonathan Carellem, ließen sich nicht davon aufhalten, das ganze Wochenende den Park zu bestimmen.

 

Die drei für den Wettkampf ausgewählten Parkbereiche boten drei Möglichkeiten, den Best Trick zu gewinnen, wo die Skater ihr Können an ihren Lieblingsplätzen zeigen konnten. Mickael Germond von Wall Street aus Frankreich wollte mit eindrucksvollen Kombis aus Fast-Plants, Early-Grabs, und anderen Rails und Stair-Sets punkten. Sein Wallie über den Hubba war genau wie sein Early-Grab to Layback Boardslide beim selben Hindernis ein Highlight, aber selbst mit einem Ollie Nose-Stall to 50:50 auf der Square Rail war nicht an Sieg zu denken. Kein Geringerer als Richard Tury von Street Market zeigte mit einem Nollie Flip Shove-it Backside Boardslide am großen Rail, dass es doch geht.

 

Zuletzt traute sich Farid Ulrich von Titus mit einem waghalsigen Switch Flip an den finalen Best Trick an der Ledge zu Fakie Manual, Fakie 360 Flip out.

 

Am zweiten Tag wurden Black Sheep von den belgischen Twits ausgeknockt, aber erst nachdem Rob Smith die Transitions mit Stil bewältigte. Sein riesiger Frontside Wallride sowie der Fingerglip-to-Tail Transfer bewies den strategischen Versuch, den Pokal des House of Vans London heimzutragen. Das gesamte Team gab 100 %. Harry Lintell war ein weiterer Teilnehmer, der im Halbfinale mit durchgehend gelungenen Early-Grabs herausstach, einschließlich Early-Grab to Back-Lip und Early-Grab to Back-Tail.

 

Zu den weiteren Highlights gehörten der stürmische Switch vom Schweizer Sven (Sven Kilchenmann von 242 Shop) und Dor (Dor Efraim Hershkovitz von Gilis Skate Shop, Israel), als er beim großen Stair Set alles gab, einschließlich einen Nollie Heelflip.

 

Erneut stieg das Niveau im Finale der Vans Shop Riot und die Spanier im Team Pandaka demonstrierten ihren Heimvorteil im Park. Gonzalo Jimenez‘ Back-Tail am Hubba war beeindruckend, während er seine Dominanz im Street Gap mit einem Big Frontside Flip und Bigspin Flip sowie einen Backside Cabalariel Back-Lip am kleinen Rail festlegte.

 

Als der triumphierende Deutsche alle mit Cava Sekt begoss, ging das Wochenende der Vans Shop Riot Serie 2015 zuende. Ein weiteres Jahr mit beeindruckenden Bildern: mit jeder Serie steigt das Niveau und wir sind gespannt, was uns 2016 erwartet!

 

Die Vans Shop Riot Serie wurde zu Ehren der unabhängigen Skater Shops in Europa ins Leben gerufen: das Herz des Skateboardings und von denen, die seit Anfang an unsere Leidenschaft teilen. Vans Shop Riot konnte über die Jahre über 200 der besten Shop-Teams landesweit gewinnen, um sich der Skateboarding Community und deren Mitglieder und Förderer zu widmen. Ein großes Dankeschön an alle, die uns bisher begleitet haben: die Läden, Teams, Förderer, Skateparks und alle „dazwischen“. Außerdem möchten wir uns besonders bei den Leuten in Madrid, der Municipality of Leganés und all denjenigen bedanken, die uns geholfen haben, dass dieses euphorische Finale in Spanien stattfinden konnte.

 



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