Der Prinz vom Schiller – Marcel Wirkus

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DER PRINZ VOM

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Schublade auf, den passenden Stempel ausgesucht und draufgesetzt! Im Sk(h)ateboarding geht das schneller als Busenitz den Downhill runterjagt.  Dann bist du derjenige, der immer am selben Spot fährt,  immer die gleichen Tricks macht, Skater XY nacheifert oder mehr Pushfotos sammelt als „richtige“ Tricks. Auch Marcel Wirkus, der von seinen Homies nur Morky genannt wird, ist davon nicht verschont geblieben. Tagtäglich geht es für den 25-Jährigen per Bahn von seinem Heimatort Büttgen in das nahegelegene Mönchengladbach. Das Ziel heißt Schillerplatz und hat bereits mehrere Generationen Skateboarder aus der Stadt beheimatet. Der Ort an dem er zu Hause ist, jeden Quadratmeter auswendig kennt und ihn zu nutzen weiß. Dort schüttelt er eine große Portion an  Curb- oder Flattricks first Try aus dem Ärmel und hat schon mehr Lines gefilmt, als alle anderen zusammen.  Auf den gängigen Online Plattformen gibt es hierfür mehr als genug Beweismaterial.

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Schublade auf, den passenden Stempel ausgesucht und draufgesetzt! Im Sk(h)ateboarding geht das schneller als Busenitz den Downhill runterjagt.  Dann bist du derjenige, der immer am selben Spot fährt,  immer die gleichen Tricks macht, Skater XY nacheifert oder mehr Pushfotos sammelt als „richtige“ Tricks. Auch Marcel Wirkus, der von seinen Homies nur Morky genannt wird, ist davon nicht verschont geblieben. Tagtäglich geht es für den 25-Jährigen per Bahn von seinem Heimatort Büttgen in das nahegelegene Mönchengladbach. Das Ziel heißt Schillerplatz und hat bereits mehrere Generationen Skateboarder aus der Stadt beheimatet. Der Ort an dem er zu Hause ist, jeden Quadratmeter auswendig kennt und ihn zu nutzen weiß. Dort schüttelt er eine große Portion an  Curb- oder Flattricks first Try aus dem Ärmel und hat schon mehr Lines gefilmt, als alle anderen zusammen.  Auf den gängigen Online Plattformen gibt es hierfür mehr als genug Beweismaterial.  Dieses trägt jedoch einen nicht unerheblichen Teil dazu bei, dass sein Skatehorizont auf diesen Platz beschränkt wird. Als „der Prinz vom Schiller“ wurde er scherzhaft betitelt, als ich eines Tages mit einer Crew aus dem Ruhrpott unterwegs war.  Bei einigen erweckt Morty den Eindruck, dass er ausschließlich an diesem Spot skaten kann, andere wiederum fragen sich, wieso er sein Talent nicht nutzt um größere  Sachen zu fahren. Schaut man sich jedoch die Bilder in diesem Artikel an,

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wird klar, dass Morky weitaus mehr kann, als sein Programm am Schiller abzuspielen.  Ob es am gladbacher “Trainingslager“, seinem Talent oder dem ein oder anderen Schluck eines Mischgetränkes aus Bier und Energydrink liegt, dass er für alle Tricks hier nur eine Handvoll Versuche gebraucht hat, weiß wohl nur er selbst. Auf jeden Fall trägt das besagte Gesöff  in Marcels Kreisen bereits den Spitznamen „Morkery“ und findet während jeder guten Session einen Platz in seiner Hand. Auch die Wochenenden verbringt er gerne berauscht durch das Elixier der grünen Kräuter. Von Freitagabend bis Sonntag findest du ihn stay-on in der Gladbacher Altstadt, wo er die Tanzflächen der gängigen Clubs einnimmt und den Weg nach Hause selten alleine antritt.  Egal ob er sich im Partymodus befindet, du ihn am Spot triffst oder er am Randstein abhängt, Morky ist und bleib immer Morky, egal was um ihn herum passiert. Er ist ein durchweg netter und cooler Kerl, der sein Ding macht und  es nicht nötig hat, sich zu verbiegen. Wenn es dir nicht passt, dass er die hundertste Line am Schiller fährt, ist das dein Problem. Wenn du trotz der Bilder hier glaubst, Morky könnte keine anderen Street Spots fahren, selber Schuld. Wenn du weiterhin haten willst, dann tu es bitte. Doch während du damit beschäftigt bist, dein Ego mit Behauptungen zu pushen und griesgrämig über andere herzuziehen, fährt er mit einem Lächeln im Gesicht zu seiner Crew, kassiert das nächste High-Five und hat Spaß am Skateboardfahren. Und das ist es doch, was im Endeffekt zählt.

TEXT & FOTOS // ROBERT CHRIST

VIDEO // CHRISTIAN MICHALOWSKI



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