REELL VALENCIA EXPERIENCE

REELL VALENCIA EXPERIENCE

TEXT TOMASZ MIELCAREK | FOTOS SEBI HARTUNG

Was tun, wenn bei uns im Norden Europas das Wetter nicht passt und die Prognose auf besseres, skatebares Outdoor Wetter bad bis very bad ausfällt?!

Gen Süden wäre die Devise. Ganz unter uns, etwas besseres fällt einem bis auf das ewige Halle- oder Parkhausdorken nicht ein. Außerdem besteht die Gefahr, dauernd aus dem Parkhaus gekickt zu werden. Eine Halle sollte am besten auch in unmittelbarer Nähe sein, sonst zieht man die Arsch- bzw. Fahrkarte am nächsten Bahnhofschalter. Sprit ist zwar günstig, dennoch muss eine Karre her. Also, was tun? Ab in den Süden und genau das taten wir auch.

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BS BLUNTSLIDE – JULIAN LORENZO

Flüge waren gebucht, Board und ein Sack Unnerbuchsen gepackt und ab dafür. Die mediterrane Wärme in Valencia erwartete uns bereits. Außerdem war Global Teamfahrer Cristian Sanchez für uns vor Ort, der für ein Jahr dort lebte und die besten Spots parat hielt. Insgesamt waren wir eine ganze Fussballmannschaft mit 11 Mann, ohne Auswechselspieler, aber Fuppes ist eh Latte, wenn man im Besitz eines Boards ist! Insofern…naja, Geschmacksache halt.

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JAKOB DOHSE – SSBSTS

Valencia hat so viele Facetten, wir dachten es wäre 1 zu 1 wie Barcelona, nur etwas kleiner, gemütlicher vielleicht. Aber da hatten wir uns geschnitten. Gemütlich? Ja. Klein? Auf keinen Fall. Kaum waren wir angekommen, gab es schon gut Kontakt mit der Gemütlichkeit, allerdings mit der spanischen. Anstelle von 2 Schlüsseln für 2 Appartments, da die Gruppe ja nicht gerade klein war, gab es nur einen mit diesem waren wir auch nicht mal im Stande, die Tür zu öffnen. Letztendlich gab es ein dickes “sorry” und der Schlüsseldienst rückte an. Das zweite Appartment war ebenfalls gebongt, allerdings “tranquilo, tranquilo”, wie die Spanier zu sagen pflegen…

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CRISTIAN SÁNCHEZ – FEEBLE

Die Gemütlichkeit schwappte in der einen Woche Tour nicht allzu sehr auf uns über, so dass jeder auf seinen Geschmack kam. Jedenfalls waren wir mit den Kräften am Limit. Wir mussten zwischendurch zumindest einen halben Tag mal pausieren. Die Motivation verließ uns so lange nicht, bis Lenni´s Board von der Bullerei eingetütet wurde. Das war aber auch das einzige Blöde, was uns passiert ist. Ansonsten muss ich sagen, dass die Anwohner sowas von tiefenentspannt sind, besser gehts nicht.

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JULIAN LORENZO – GAP TO BLUNTSLIDE

Sebi war diesmal, wie in Palästina und Israel auch, nicht nur als Rider zugegen, sondern brachte auch diese wunderbaren Bilder zustande. Wir hatten so einige herausragende Schlüsselerlebnisse in Valencia und können euch die Stadt mit all ihren Ecken und Kanten nur ans Herz legen. Die Locals vor Ort waren überaus korrekt und freundlich, das Essen ist umwerfend, auch für das kleine Geld. Zum Meer sollte man eine halbe bis dreiviertel Stunde Zeit auf sich nehmen. Die Clubs, Cerveza – wunderbar! Es lohnt sich und von den Spots brauchen wir erst gar nicht anfangen. Schaut euch den Clip von Dennis Ludwig mit 2nd Cam vom Skippi an! Das spricht für Valencia und mit Hilfe von Julian, Henrique und Cristian war die Verständigung mit den Einheimischen völlig relaxt.

Henrique Goncalves-Nollie Heelflip

HENRIQUE GONCALVES – HEELFLIP